Operatives Controlling in kleinen und mittleren Unternehmen mit europäischen Geschäftsbeziehungen
Die Nachfrage nach operativem Controlling wächst auch aufgrund des hohen Kostendrucks in den Firmen und den erhöhten Anforderungen der Kreditinstitute an die Unternehmen. Auf diesen Bedarf reagiert die Weiterbildungsmaßnahme. Sie wendet sich an Arbeitsuchende Migrantinnen und Migranten der jüngeren und mittleren Arbeitsgenerationen mit kaufmännischen, buchhalterischen, ökonomischen oder verwaltenden Berufserfahrungen. Die Weiterbildung ist besonders für russischsprachige Zugewanderte geeignet. Ebenso können Migrantinnen und Migranten mit einer anderen europäischen Hauptsprache teilnehmen.
Dauer und Unterrichtszeiten
Die Maßnahme umfasst in 10 Monaten 1.540 Stunden, Es ist eine Vollzeitqualifizierung. Unterrichtet werden täglich 7,5 Unterrichtsstunden á 45 Minuten. An den theoretischen Teil schließt betriebliche Praxis, ebenfalls in Vollzeit, an.
Kurzübersicht der Inhalte
- 650 Stunden Wissensvermittlung „Operatives Controlling in betrieblichen Ablaufprozessen“
- 250 Stunden Deutsch für betriebliche Controllingprozesse
- 320 Stunden betriebliches Arbeitsplatzlernen in Berliner Unternehmen
- 320 Stunden Praktikum in Russland oder in einem EU- Mitgliedsland
Was erwartet Sie im Kurs?
- Sie lernen wichtige operative Controllinginstrumente wie beispielsweise Soll/Ist-Vergleiche, Deckungsbeitragsrechnung, Kennzahlen, Budgetierung, operative Planung und Prozesskostenrechnung kennen.
- Ihr Gebrauch der deutschen Schriftsprache wird arbeitsplatzgerecht qualifiziert, um wirtschaftliche Analysen und die Auswertung der betriebswirtschaftlichen Zahlen zuverlässig präsentieren zu können.
- Trainiert wird die fortgeschrittene Arbeit mit dem Office-Paket.
- Sie knüpfen persönliche Kontakte zu Kollegen und zu Arbeitgebern in Berliner und in europäischen Unternehmen.
- Die Maßnahme hilft, Brücken in den Arbeitsmarkt zu bauen, eine systematische Unterstützung bei der Suche von Arbeitsplätzen erfolgt.
- Sie werden bei der Erarbeitung Ihres individuellen Berufswegeplanes angeleitet.
Wer kann teilnehmen?
Arbeitsuchende Migrantinnen und Migranten mit kaufmännischen, buchhalterischen, ökonomischen oder verwaltenden Berufserfahrungen. Aktive Kenntnisse der russischen oder einer anderen osteuropäischen Sprache sind erforderlich. In jedem Fall ist eine persönliche Vorsprache bei der Agentur für Arbeit bzw. dem JobCenter erforderlich. Die Maßnahme steht gleichermaßen einheimischen und zugewanderten Arbeit suchenden offen.
Wie wird die Qualifizierung finanziert?
Das Land Berlin und der Europäische Sozialfonds (ESF) fördern die Qualifizierung zu 100%.
Der zuständige Arbeitsvermittler, die zuständige Arbeitsvermittlerin befürwortet die Teilnahme an der Maßnahme.
Kontakt: Frau Umnikova, Frau Denkmann

